Auf vielfachen Wunsch: ein Interview mit dem Mann, der den ersten Feldversuch mit Silent Subliminals angelegt hat: Friedbert Becker.
Friedbert ist einer der beliebtesten Hypnose-Ausbilder im deutschsprachigen Raum, und Autor mehrerer Bücher und Lehrfilme zu diesem Thema. Er lebt in Südamerika, und pendelt häufig nach Deutschland, um Seminare zu geben.
In unserem Gespräch ging es um seinen Silent-Subliminal-Test mit über 500 Probanden, um nervtötenden Wiener Walzer und um die Frage, ob man vor Silent Subliminals Angst haben sollte…
Ich freue mich sehr, dass er sich die Zeit genommen hat, auf meine Fragen zu antworten.
Interviewdauer: 24 Minuten.
Und jetzt: Den Play-Button drücken!
Mehr von Friedbert Becker (drei ausgewählte Bücher):
- “Der Psycho-Bestseller.” (Na jetzt aber!)
- “Das Geheimnis befreiter Aufmerksamkeit: Trauma, Schuld und Angst.” (demnächst vergriffen)
- “Coach dich aus der Krise: Vom Elend ins Glück.” (ebenfalls 5 Sterne)
Weiterführendes:
- Hier geht es zum Hypnose Institut Phoenix
- Und auf dieser Seite bietet das Institut freie MP3-Dateien mit stillen Subliminals an.









Tolle Idee, das Interview! Hören, was andere sagen, das ist eine sehr willkommene Abwechslung.
H. Beckers Experiment hat meine Erwartung bestätigt – klar, die Subliminals funktionieren. Man muss sie nur richtig anwenden können. Sie sind eine elegante Methode, sich selber auf eine andere Bahn zu lenken. Allerdings habe ich einen Teil nicht verstanden – war die Geschichte mit den Augenbewegungen eine zusätzliche Instruktion oder eine zufällige Begleiterscheinung?
Bemerkenswert fand ich zwei Dinge: zum einen den Wiener Walzer. Super Idee. Jeder, der ihn schon mal getanzt hat, weiß, wie großartig man sich dabei fühlt, durch das Kreisen, drehen, die Musik. Hochstimmung nach zwei Minuten.
Das andere: möglichst viele seelische Fragmente ansprechen. Wohl wahr. Wie oft schiebt man kleine Impulse, kleine Wünsche als unwichtig oder im Widerspruch stehend beiseite – oder Anflüge von Ärger oder Wut? Sie sollten nicht ignoriert werden, sondern ganz im Gegenteil, aufgenommen und angesprochen werden. Im Sinne der Vielfalt, der Buntheit – der Veränderung.
Mehr bitte. Mehr von diesen Interviews.
>>Allerdings habe ich einen Teil nicht verstanden – war die Geschichte mit den Augenbewegungen eine zusätzliche Instruktion oder eine zufällige Begleiterscheinung? <<
Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Instruktion um beide Hirnhälften zu aktivieren. Leider empfinden die meisten Menschen diese Augenbewegung als lästig. Es gibt jedoch angenehme technische Möglichkeiten zur Synchronisierung der Hirnhälften aber dazu kann Tim sicher mehr berichten:-)
LG
Friedbert
@Mimita, Friedbert
Genau, zum Thema Gehirnhälften-Synchronisation habe ich inzwischen 3 Artikel in den Blog gestellt. Für einen Überblick sollte das genügen.
Hallo Tim
Super Sache was du hier machst!
Eine einfache Frage. Ich mache auch Interviews und werde nächstens Hypnose-CDs für Schwangere aufnehmen. Mich interessiert deshalb:
Wie hast du dieses Interview mit Friedbert aufgenommen? Welches Equipment? Welche Bearbeitungssoftware? Hast du da überhaupt danach etwas bearbeitet (Rauschen weg, Kompression etc.)?
Deine Aufnahme ist nämlich super – ohne Rauschen und beste Qualität.
Welche Tipps kannst du mir geben, um auch solche Ergebnisse zu bekommen?
Vielen Dank schon mal im Voraus und liebe Grüsse in deinen Augen-Blick
Urs Camenzind
[...] Friedbert Becker im Interview Gehirnhälften synchronisieren (do it yourself) (mit [...]
Toll deine Idee.
Hypno hat mich begeistert.
Hallo! Ich habe gerade das Interview gehört. Sehr interessant. Ich besitze auch zwei Silent-CDs, eine nach eigenem Text. Leider kann ich mir zur Zeit noch keine eigenen selber herstellen, weil mein PC einfach zu alt dafür ist und nur noch für den Schrottplatz taugt, eigentlich. Sobald ich einen neuen habe, kaufe ich mir auch das Programm.
Was die Synchronisation der Gehirnhälften angeht, gibt es noch sehr viel mehr als die Augenbewegungen. Diese waren mir aus dem Tao Yoga und Yoga allgemein schon bekannt. Es gibt dort auch eine spezielle Atemtechnik, die so genannte Nasenatmung, bei der immer abwechseln ein Nasenloch zugehalten wird, während man in das andere einatmet. Das geschieht in einem bestimmten
Rhythmus, der nach und nach die Hirnhälften synchronisiert und tiefe Entspannung einkehren lässt. Im Grunde kann man meditieren, das führt zum gleichen Ergebnis oder man macht autogenes Training und erreicht die Synchronisation ebenfalls. Aber es geht noch sehr viel mehr, etwa jonglieren. Ich selber jongliere schon ziemlich lange und werde das also jetzt auch beim “Hören” der Silent-Subliminal-CDs einsetzen. Im Grunde synchronisieren auch alle kreativ-künstlerischen Tätigkeiten, etwa zeichnen und malen, oder auch Geschicklichkeitsübungen: Balancieren und so weiter. Jonglieren aber ist schon sehr gut und übrigens auch sehr leicht und schnell zu lernen. Beide Hände sind hier absolut gleichberechtigt im Einsatz, was zur Synchronisation führt. Jonglierend kann man auch meditieren, wenn man es sehr lange tut unddabei versucht, keinen Ball fallen zu lassen. Auf diese Weise könnte man eine Stunde oder länger jonglieren, gleichzeitig dabei in meditative Trance kommen und seinen Körper in Kraft und Ausdauer trainieren: entwickelt eine sehr schöne, gut anzuschauende Muskulatur der Hände, Arme, des Schultergürtels und der Brust. Da ich selber in letzter Zeit immer nur kurz jongliert habe, werde ich das jetzt wieder länger machen. Gleichzeitig versuche ich, alle anderen Möglichkeiten zur Synchronistation auch einzusetzen.
Michael *1954
Kann man zum Mischen mit dem Subliminal auch eine Musik nehmen, in der jemand singt und das dann zusammen silent machen? Ich habe gelesen, dass eine Musik, die ein bisschen aufregend ist bzw. das Unterbewusste anspricht, gut geeignet ist.
Ja, das kann man. Ich würde dabei darauf achten, dass die Musik leiser ist als die gesprochene Affirmation: d.h. beim fertigen Mix musst du deine Stimme DEUTLICH hören können, bevor du den Mix silent machst.
Habe mich bei dem Institut eingeschrieben, hab allerdings keine Zugangsdaten für die Silents bekommen…. Sind die irgendwo in dem Hypnose-Text mit versteckt? Oder hab ichs irgendwo übersehen???
Lieben Gruß
Hi Jördis, ich schätze diese Frage gehört nicht hier hin, sondern ans Institut gerichtet.
jaa des stimmt, sorry
Au weia!
Schnodderigkeit kann profunde Recherche nicht ersetzen und hat ab einem gewissen Level noch nicht mal mehr Unterhaltungswert sondern ist einfach peinlich. Gut dass Herr Becker von Tim im Interview geführt wurde sonst wäre es eine KATASTROPHE geworden. Es gibt verdammt gute Literatur zu Hypnose, die auch genau die Effekte der Behinderung durch Psychosen und Traumata sehr gut darstellt. Ach ja, noch was: “rumfummeln” bis es passt ist genauso klever, wie mit der Bohrmaschine spielen, bis man rausfindet, wie man ein Loch in die Wand macht…. Sorry, aber Herr Becker ist für mich indiskutabel und genau deshalb finde ich gut, wenn das Interview online bleibt, damit jeder sich selbst ein auditives Bild machen kann…
LG Paul